Der erste Abschied...

 Gerade, wenn Hanoi anfängt richtig spass zu machen, man sich zurechtfindet, nicht mehr jede zweite Sekunde Angst hat, sein Ende in der Hanoier Altstadt finden zu müssen (ob das wohl einem Ende mit GulfAir auf dem Rückflug vorzuziehen ist?) und es schafft mit dem richtigen Lächeln den Cyclo- und Mopedfahren zu vermitteln, ob man jetzt gerade einen ride braucht oder nicht, heisst es schon wieder Abschied nehmen, heute nacht geht es mit Zug, respektive Bus in Richtung Sueden nach HoiAn, jenseits des Wolkenpasses und uns somit mit wahrscheinlich waermeren Temperaturen (hier in Hanoi hatten wir sehr angenehmes T-Shirt-Wetter, wenngleich fast zu diesig) und hoffentlich mit vielen fleissigen Schneidern, die nur darauf warten, uns massgeschneidert neu einzukleiden, erwartend...

 

Nach den beiden vergangenen Ausflugstagen – Freitag geruhsam in der HalongBucht auf dem Sonnendeck sitzend um beeindruckende Felsformationen herumschiffend und in riesen-Grotten herabsteigend, gestern auf Bus und Wasserweg (und natuerlich unserem dann folgenden sportlichen 2,5km langem Aufstieg) zur „Parfumpagode“ mit ihren Pagoden und Höhlen... – stand heute nochmal ein Tag in Halong auf dem Programm.
Nachdem wir uns heute morgen noch gemeinsam versichert haben, dass „der Präsident“ seinen Wünschen nach einem einfachen, nicht-aufseehenderregenden Begräbnis zum Trotz –tatsächlich im Mausoleum liegt und übereinstimmend festgestellt haben, dass er für seine 117 Jahre doch noch erstaunlich gut aussieht (Die „Auffrischungsmonate“ scheinen Wunder zu wirken), ging es dann auf getrennten Wegen weiter.

 

Nachdem mein Cyclofahrer irgendwie keine Lust hatte, mich zum Revolutionsmuseum zu fahren und irgendwo „in the middle of nowhere“ mit den Worten „just around the corner“ und die vollen 2 USD kassierend ausstiegen liess, stand nach diversen Orientierungsminuten (ein Kreuz auf der Karte hilflt nicht, wenn ich nicht weiss, wo mein Ruecken hinzeigt) ein schoner Stadtbummel durch sehr nette Ecken auf dem Programm, insofern sei dem Cyclofahre letzten Endes dann doch gedankt. Der Besuch der Pagodeninsel im Altstadtsee (es sei mit verziehen, wenn ich jetzt nicht meinen Reisefuehrer zuecke um nach der korrekten Bezeichnung zu suchen) dauerte dann etwas laenger als geplant, da mir von einem alten Moenchen noch meine neue Wohnzimmerdekoration gemalt wurde (Happyness, Health und Patience – wenn ich die dann mal noch auseinanderhalten kann... ). Zurueck dann in der Abendsonne durch die bunten, bunten Gassen inkl. einem buntgemischten Gemuese, Gewuerze, Obst, und Fleischmarkt (und ja,es lagen tatsaechlich aus Hundekoepfe aus L) ging es zuruck zum Reisebuero um das Zugticket abzuholen.

 

Reiseproviant kaufen, Abendessen, Erinnerungen sortieren und nun geht es denn auch schon weiter...

 

In diesem Sinne – einen schoenen Sonntag noch aus Hanoi!

KIT am 11.2.07 15:05

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Tobias (12.2.07 10:37)
Hallo liebe K., viele Grüße hier aus dem Turm. Bei LL geht nichts mehr, seit du weg bist :-) . Verfolge genaustens Euren Reiseverlauf, da ich ja die ganzen Orte noch sehr gut vor Augen habe. HoiAn hat eine ganz nette Altstadt. Und versucht mal, Euch durch eine Werkstatt der vielzähligen Handwerker führen zu lassen. Ich war in einer einer Spinnerei gewesen, sehr interessant.

Den Wolkenpass fahrt ihr mit dem Bus, oder? Kommt ihr noch nach NaTrang? Dann könnte ich Euch noch die Adresse von dem Ressort geben.

Ansonsten sehr lustig, Eure Berichte. Passt auf, dass ihr nicht überrollt werdet oder auf eine alte Vietcong, resp. Vietminh Mine tretet... Gruß

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